ECCAR, die Europäische Koalition der Städte gegen Rassismus, ist eine bedeutende Initiative, die von UNESCO ins Leben gerufen wurde, um Städte zu vernetzen, die sich aktiv gegen Rassismus einsetzen. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt,
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durch den Austausch von Erfahrungen und Best Practices die politischen Maßnahmen in den Mitgliedsstädten zu verbessern. ECCAR bietet Städten die notwendigen Werkzeuge und Ressourcen, um eine inklusive und sichere Umgebung für alle Bürger zu schaffen.
Die Vision von ECCAR basiert auf einem 10-Punkte-Aktionsplan, der von den Mitgliedsstädten unterzeichnet wird. Dieser Plan verpflichtet die Städte, Strategien und Programme zu entwickeln, die auf die Bekämpfung von Rassismus abzielen. Durch die Einbindung aller gesellschaftlichen Akteure, insbesondere der von Rassismus betroffenen Gemeinschaften, wird sichergestellt, dass internationale und nationale Standards auch lokal umgesetzt werden.
ECCAR ist Teil der Internationalen Koalition für inklusive und nachhaltige Städte (ICCAR), die eine globale Plattform für den Austausch von Ideen und Strategien gegen Diskriminierung darstellt. Mit über 500 Mitgliedern weltweit engagiert sich ICCAR für die Förderung von Solidarität und Zusammenarbeit, um eine diskriminierungsfreie urbane Entwicklung zu gewährleisten. Die Organisation führt zahlreiche Initiativen durch, die von der politischen Entscheidungsfindung bis hin zu Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen reichen.
Durch ihre Arbeit trägt ECCAR dazu bei, dass Städte als Agenten des Wandels fungieren und die Lebensqualität aller Bürger, unabhängig von ihrer Herkunft, verbessert wird. Die Organisation ist ein wichtiger Partner für Kommunen, die sich für eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft einsetzen.