Bewertungsmarketing

Mit Metadescriptions Vertrauen aufbauen

Was Metadescriptions sind und was nicht

Metadescriptions sind die kurzen Texte, die bei der Auflistung der Ergebnisse von Suchmaschinen unter dem Titel der Seite angezeigt werden. Zwar sind Metadescriptions kein direkter Ranking-Faktor, dennoch entscheiden sie letztlich darüber, welches Suchergebnis ein Nutzer anklickt. Sagen sie einem, was die Seite bietet und warum die Seite vertrauenswürdig ist, wird das Suchergebnis angeklickt. Anders als bei automatisch generierten Metadescriptions, die nach Teilen des ersten Satzes auf der Webseite mit „...“ enden. Metadescriptions sind außerdem eine gute Möglichkeit, sich vom Wettbewerber abzugrenzen. Der Anspruch: Die eigenen USPs knackig in einem Satz zusammenfassen und immer optimieren. Sobald Wettbewerber ihre Metadescriptions ändern, gilt es zu reagieren. Entscheidend ist die vermittelte Vertrauenswürdigkeit, die der Zielgruppe zeigt: Hier bin ich richtig, hier finde ich, wonach ich gesucht habe.

Vertrauenswürdige Metadescriptions

Keep it short and sweet: in maximal 150 Zeichen muss alles gesagt sein. Das Schlüsselkeyword muss vorkommen und der Nutzer wissen, was ihm die Seite bietet. Es gelten die klassischen Regeln für gute Texte: Kurze Sätze. Mit starken Verben punkten. Kein Nominalstil. Blähdeutsch und Marketing-Gelaber will niemand. Konkret sein. Keine Aneinanderreihung von Keywords. Versprechen einhalten: Was die Metadescription anpreist, muss der Inhalt der Seite auch hergeben – nur so wächst Vertrauen.
Zudem hilfreich: Sonderzeichen oder Emojis (bitte vorab testen). Sie können helfen, sich individuell von Wettbewerbern abzugrenzen.

Mit AIDA-Modell Klickraten steigern

Attention, Interest, Desire und Action: Die Inhalte für erfolgreiche Metadescriptions. Der User liest die Metadescriptions für den ersten Eindruck nicht von Anfang bis Ende. Er scannt und prüft Schlüsselinformationen: Keywords, Sonderzeichen, Symbole. Erst wenn die überzeugen, wird der vollständige Text gelesen. Zwei Beispiele: Die Wörter „Rabatt-Aktion“ oder „Sale“ können Aufmerksamkeit erzeugen.
Beim zweiten AIDA-Faktor „Interesse“ geht es darum, die Zielgruppe zu begeistern. Klare Sprache hilft, Beispiel: „Große Auswahl an Fair-Trade-Produkten“ oder „Spezialisiert auf energiesparende Anlagenreinigung“. Als nächsten AIDA-Schritt spricht man die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe an und schafft Vertrauen: „Vollholz-Möbel günstig wie nirgends. Mit Geld-zurück-Garantie“ sowie „Coaching im Changemanagement. Mehr als 500 Bewertungen mit 98 Prozent Kundenzufriedenheit“.
Der AIDA-Faktor „Aktion“ meint: Jede Metadescription mit Handlungsaufforderung erreicht mehr Conversion als solche ohne. Beispiel: „Jetzt kostenloses Whitepaper downloaden“.

Empfehlenswerte Tools

Attraktive sowie gleichzeitig erfolgreiche Metadescriptions zu erstellen – das ist nicht nur eine Frage der guten Sprache. Es geht auch um die technisch-strategische Anordnung der Wörter. Tools wie der kostenlose SERP-Snippet-Generator oder Wordpress Plug-Ins wie Yoast SEO helfen dabei. Auch der Google Search Console Leistungsbericht kann zur intensiven Analyse nützlich sein.

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Drei Praxisbeispiele

Hier wird in Kombination mit passenden Headlines das ursprüngliche Suchwort „Herrenjacke“ weiter aufgenommen und mit konkreten Details, z. B. „Warme“, „Top Marken“, „Top Service“, weitergeführt. Sonderzeichen schaffen Vertrauen, Struktur und Übersichtlichkeit. Ein klarer USP fehlt.

Bei diesem Beispiel wird entsprechend des ursprünglichen Suchbegriffes „Biokosmetik“ eine Metadescription angezeigt, bei der ein noch besseres Zusammenspiel von Überschrift und weiterem Text möglich wäre. Eindeutig positiv: Es wird mit konkreten Zahlen gearbeitet „100 %“ und es werden für die Zielgruppe relevante Stichwörter benutzt, z. B. „Hochwertige“, „Kompetente Beratung“, „große Auswahl“ sowie „schneller Versand“. Der Lesefluss wirkt harmonisch, es wurde eine passende Fett-Markierung genutzt und die gesamte Zusammenstellung bringt alles gut auf den Punkt.

Der Text verwendet konkrete Zahlen „24h“ und Sonderzeichen; die Beispiele „Bachelorarbeit“ sowie „Schulungsunterlagen“ sind sehr konkret. Man könnte auch auf „schnell und einfach“ verzichten und dafür Details zum Versand nennen. Insgesamt wirkt die individuelle Markenidentität etwas blass.
Die drei Beispiele zeigen, dass Metadescriptions auf geringem Platz wichtige Informationen nennen, die Zielgruppe zum Klick animieren und einen gleichzeitig von den Wettbewerbern abheben.

5 Keyfacts für erfolgreiche Metadescriptions:

  • Kurze, prägnante Texte mit ca. 100 bis 140/150 Zeichen.
  • Relevante Keywords direkt am Anfang des Texts verwenden.
  • Einen besonderen Nutzen bzw. wichtigen Mehrwert anbieten.
  • Mit einer Call-to-Action zur konkreten Handlung auffordern.
  • Metadescriptions testen (z. B. Formatierung) und regelmäßig pflegen.

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