Das feministische Archiv ausZeiten in Bochum bietet eine Plattform für Bildung, Information, Forschung und Kommunikation, die sich speziell an Frauen, Lesben und Mädchen richtet. Gegründet als Teil der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung, hat das
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Archiv das Ziel, die Geschichte von Frauen zu bewahren und deren aktuelle Aktivitäten in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen sichtbar zu machen. Es ist eines der wenigen aktiven Frauenarchive im Ruhrgebiet und ergänzt die Bestände des Bochumer Frauenarchivs/Bibliothek Lieselle, das sich an der Ruhr-Universität Bochum befindet.
Vielfältige Veranstaltungen
Das Archiv organisiert regelmäßig Veranstaltungen in Kooperation mit verschiedenen Bochumer Frauenprojekten, der Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum, der Volkshochschule Bochum und anderen Bildungsträgern. Diese Veranstaltungen fördern den Austausch und die Vernetzung innerhalb der feministischen Bewegung und bieten Raum für Diskussionen über relevante Themen.
Finanzierung und Unterstützung
Die Finanzierung des Archivs erfolgt durch Förderinnen, während die Mitarbeiterinnen unbezahlt arbeiten. Eine zeitlich befristete Projektförderung für Digitalisierungsprojekte wurde durch das Digitale Deutsche Frauenarchiv ermöglicht. Das Archiv ist zudem über den Dachverband i.d.a. mit über 30 deutschsprachigen Lesben- und Frauenarchiven sowie Dokumentationsstellen in fünf Staaten vernetzt.
Das Archiv ausZeiten ist ein wichtiger Ort für die Dokumentation und Sichtbarmachung von Frauenhistorie und feministischen Themen in Bochum und darüber hinaus. Es bietet nicht nur Zugang zu wertvollen Materialien, sondern auch die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung der feministischen Bewegung teilzunehmen.