Wir haben mit der Bildungsakademie am Rosental Anfang des Jahres eine Inhouse-Schulung zum Thema GEO / SEO gemacht, ursprünglich eigentlich nur für unser Marketingteam mit acht Leuten. Am Ende saßen dann aber auch Kollegen aus Vertrieb, Redaktion und sogar zwei Leute aus der Geschäftsführung mit drin, weil relativ schnell klar wurde, dass das Thema deutlich größer ist als klassisches SEO. Unsere Ausgangslage war ehrlich gesagt etwas chaotisch. Wir hatten bereits Inhalte, Blogartikel, Leistungsseiten und auch Sichtbarkeit bei Google, aber wir haben gemerkt, dass sich Suchverhalten gerade massiv verändert. Immer mehr Kunden kamen plötzlich über ChatGPT, Perplexity oder Gemini auf bestimmte Inhalte. Gleichzeitig hatten wir intern keine klare Struktur dafür, wie Inhalte eigentlich aufgebaut sein müssen, damit KI-Systeme sie überhaupt sinnvoll erfassen oder zitieren können. Teilweise rankten Seiten zwar okay, wurden aber trotzdem nie in KI-Antworten erwähnt. Das war für uns irgendwann ein ziemlicher Aha-Moment.
Das Ziel der Schulung war deshalb nicht einfach „besseres Google-Ranking“, sondern deutlich konkreter. Wir wollten verstehen, wie GEO überhaupt praktisch funktioniert, welche Inhalte KI-Modelle bevorzugen, wie man Inhalte zitierfähiger macht und wie man SEO und KI-Sichtbarkeit sinnvoll zusammen denkt, ohne komplett neuen Content-Overkill zu produzieren. Der Budgetrahmen lag bei ungefähr 4.000 bis 5.000 Euro netto für den kompletten Inhouse-Tag inklusive Vorbereitung, individueller Anpassung und Unterlagen. Das war aus unserer Sicht fair, vor allem weil wirklich viel auf unsere bestehenden Prozesse angepasst wurde und nicht einfach ein Standardvortrag abgespult wurde.
Die Vorbereitung war überraschend gründlich. Vor der Schulung gab es mehrere Abstimmungen, teilweise auch recht spontane Teams-Calls von 20 oder 30 Minuten, in denen schon konkrete Seiten von uns angeschaut wurden. Das war ehrlich gesagt einer der Punkte, die wir am stärksten fanden. Es ging nicht dauernd um theoretische Best Practices, sondern ständig um echte Beispiele aus unserem Alltag. Teilweise wurden während der Schulung einzelne Landingpages live zerlegt. Das war manchmal fast etwas unangenehm, weil man plötzlich gesehen hat, wie austauschbar manche Texte eigentlich sind. Was ich persönlich hilfreich fand: Die Schulung war nicht übertrieben geschniegelt. Es gab keine Hochglanz-KI-Phrasen im Dauerfeuer, sondern eher viele praktische Beobachtungen. Zum Beispiel wurde relativ offen gesagt, dass manche klassischen SEO-Maßnahmen momentan noch funktionieren, aber wahrscheinlich mittelfristig deutlich an Wirkung verlieren werden. Diese Ehrlichkeit hat man selten.
Der eigentliche Schulungstag ging knapp sieben Stunden plus längere Fragerunden. Inhaltlich ging es unter anderem um Unterschiede zwischen klassischem SEO und GEO, den Aufbau KI-zitierfähiger Inhalte, Strukturierung von Case Studies, semantische Relevanz statt bloßer Keyword-Dichte, Entity-Strategien, E-E-A-T und Vertrauenssignale, KI-Suchmaschinen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini, technische Faktoren, interne Verlinkung, Sichtbarkeit in AI Overviews und typische Fehler bei Unternehmensseiten. Besonders stark war der praktische Teil. Wir haben während der Schulung direkt an drei konkreten Leistungsseiten gearbeitet und danach tatsächlich einiges umgebaut.
Die ersten Resultate kamen schneller als gedacht. Natürlich explodiert nicht plötzlich alles innerhalb von zwei Wochen, aber nach ungefähr drei Monaten konnten wir schon einige Dinge relativ klar messen. Die organische Sichtbarkeit laut Sistrix stieg um rund 28 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer auf zentralen Leistungsseiten ging von 1:14 Minuten auf 2:41 Minuten hoch. Die Absprungrate auf zwei wichtigen Landingpages sank von 71 Prozent auf 49 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Impressionen in der Google Search Console um etwa 43 Prozent. Die Klickrate einzelner SEO- und KI-Seiten entwickelte sich von 2,8 Prozent auf 5,6 Prozent. Besonders relevant für uns war aber eigentlich die Zahl der konkreten Anfragen über organische Suche. Die lag vorher im Schnitt bei etwa elf pro Monat und bewegte sich später eher zwischen 19 und 21. Zusätzlich hatten wir mehrfach direkte Aussagen von Interessenten wie „wir haben Sie über ChatGPT gefunden“, was wir vorher praktisch nie gehört hatten.
Das klingt jetzt vielleicht sehr glatt, aber es lief definitiv nicht alles perfekt. Ein Teil der empfohlenen Maßnahmen hat bei uns intern deutlich mehr Aufwand erzeugt als gedacht. Gerade das Überarbeiten alter Inhalte war teilweise ziemlich mühsam. Außerdem braucht das Ganze Geduld. Manche Kollegen hatten nach vier Wochen schon Wunder erwartet, und so funktioniert das Thema einfach nicht. Das wurde aber auch in der Schulung nie versprochen. Eine kleine Einschränkung würde ich trotzdem nennen: Teilweise war die Menge an Input fast etwas zu groß für einen einzigen Tag. Gerade wenn man noch nicht tief im SEO steckt, muss man manche Dinge danach nochmal sortieren. Wir haben intern später tatsächlich nochmal zwei zusätzliche Workshops gemacht, einfach um alles sauber in Prozesse zu übersetzen.
Trotzdem war die Schulung für uns wahrscheinlich eine der sinnvolleren Weiterbildungen der letzten Jahre, weil sie nicht nur Wissen vermittelt hat, sondern wirklich Auswirkungen auf unsere tägliche Arbeit hatte. Und zwar nicht nur im Marketing, sondern auch bei Content, Vertrieb und Positionierung allgemein. Was hängen geblieben ist: SEO wirkt inzwischen fast wie nur noch ein Teilbereich von etwas Größerem. Genau dieses Verständnis hat die Schulung ziemlich gut vermittelt.
Qualität
Nutzen
Leistungen
Umsetzung
Beratung
Kundenservice
Sehr Gut (5,00)
Preis / Leistung
Sehr Gut (5,00)
Was Sie beschreiben, hören wir tatsächlich immer häufiger: Seiten ranken bei Google teilweise noch solide, tauchen aber trotzdem kaum in Antworten von ChatGPT, Perplexity oder Gemini auf. Genau an diesem Punkt setzt GEO an. Deshalb war es uns wichtig, in der Schulung nicht nur über klassische Rankings zu sprechen, sondern darüber, wie Inhalte aufgebaut sein müssen, damit KI-Systeme sie überhaupt sinnvoll verstehen, einordnen und zitieren können.
Dass am Ende nicht nur das Marketingteam, sondern auch Vertrieb, Redaktion und Geschäftsführung mitdiskutiert haben, war aus unserer Sicht übrigens ein gutes Zeichen. Genau daran merkt man meistens, dass das Thema längst kein reines SEO-Thema mehr ist, sondern direkt mit Positionierung, Vertrauen, Contentqualität und Sichtbarkeit zusammenhängt.
Besonders gefreut hat uns Ihr Feedback zur praktischen Arbeitsweise. Uns war wichtig, nicht einfach allgemeine KI- oder SEO-Folien abzuspulen, sondern direkt an echten Seiten, echten Problemen und echten Inhalten zu arbeiten. Und ja — manchmal wird dabei auch sichtbar, wie austauschbar manche Texte im Laufe der Jahre geworden sind. Genau diese ehrlichen Momente bringen oft den größten Lerneffekt.
Die von Ihnen genannten Zahlen sind natürlich ebenfalls spannend. Rund 28 % mehr organische Sichtbarkeit, deutlich längere Verweildauer, sinkende Absprungraten und spürbar mehr qualifizierte Anfragen zeigen ziemlich gut, dass sich strukturierter, vertrauenswürdiger und semantisch sauberer Content inzwischen direkt auf Sichtbarkeit auswirken kann — nicht nur bei Google, sondern zunehmend auch in KI-Systemen.
Genauso wichtig finden wir aber Ihren Hinweis, dass GEO kein Schnellschuss ist. Viele Maßnahmen brauchen Zeit, Abstimmung und interne Prozesse. Gerade das Überarbeiten älterer Inhalte wird oft unterschätzt. Deshalb sagen wir in den Schulungen auch relativ offen, dass nachhaltige KI-Sichtbarkeit meistens eher durch konsequente Content-Qualität entsteht als durch irgendwelche kurzfristigen Tricks.
Dass Sie intern später sogar weitere Workshops daraus entwickelt haben, freut uns ehrlich gesagt besonders. Genau dann merkt man meistens, dass aus einer Schulung nicht nur „Wissen“, sondern echte Veränderungen im Arbeitsalltag entstanden sind.
Vielen Dank nochmal für das offene Feedback und die wirklich angenehme Zusammenarbeit.