Der Bruno Manser Fonds ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich für den Schutz der Regenwälder und die Rechte der indigenen Völker, insbesondere der Penan in Malaysia, einsetzt. Gegründet von Bruno Manser, der in den 1980er Jahren mit den
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Penan lebte, verfolgt die Organisation das Ziel, die Abholzung der Wälder zu stoppen und die Lebensweise der indigenen Bevölkerung zu bewahren. Der Fonds engagiert sich in verschiedenen Kampagnen, um auf die Bedrohungen durch illegale Abholzung und den Anbau von Ölpalmen aufmerksam zu machen.
Kampagnen und Projekte des Bruno Manser Fonds umfassen den Schutz des Magoh-Biosphärenreservats, die Bekämpfung der Korruption im Tropenholzgeschäft und die Unterstützung der Penan bei der Durchsetzung ihrer Landrechte. Die Organisation fordert auch einen Importstopp für Produkte, die durch Regenwaldzerstörung entstehen, und setzt sich für nachhaltige Alternativen ein. Zudem wird die lokale Umweltbewegung in der Ukraine unterstützt, um die Waldkarpaten vor der Zerstörung durch Skigebiete zu bewahren.
Der Bruno Manser Fonds bietet rechtlichen Beistand für die Penan, um ihre Ansprüche auf Land und Ressourcen durchzusetzen. Die Organisation ist aktiv in der Aufklärung der Öffentlichkeit über die Auswirkungen der Abholzung und den Konsum von Produkten, die zur Zerstörung der Regenwälder beitragen. Durch verschiedene Initiativen und Kampagnen möchte der Fonds das Bewusstsein für die Bedeutung der Regenwälder und die Rechte der indigenen Völker stärken.