Dignity Therapy, auch bekannt als Würdetherapie, ist ein empirischer, kurztherapeutischer Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität von Palliativpatienten, insbesondere von Menschen mit Demenz oder Krebs, zu verbessern. In einem
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strukturierten Gespräch werden die Patienten angeleitet, über ihre Erinnerungen, Lebenserfahrungen und Beziehungen zu sprechen. Diese Erzählungen werden dokumentiert, um den Patienten und ihren Angehörigen Orientierung und Kraft zu geben.
Die Dignity Therapy hat sich als wirksam erwiesen, um das Würdegefühl, die Hoffnung und die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. Studien zeigen, dass 91% der Patienten die Therapie als hilfreich empfinden und 76% ein gesteigertes Würdegefühl berichten. Die Therapie kann auch Traurigkeit und Depression verringern und das spirituelle Wohlbefinden fördern. Angehörige profitieren ebenfalls von der Therapie, da sie die Patienten anders wahrnehmen und mehr Wertschätzung empfinden.
Zusätzlich werden Kurse angeboten, die sich an Fachpersonen wie Pflegende, Seelsorger und Therapeuten richten. Diese Kurse zielen darauf ab, die Selbstsorge der Patienten zu fördern und Angehörige zu unterstützen. Der Tageskurs "Dignity in Care" vermittelt Techniken zur würdestärkenden Patientenbetreuung und trägt zur Verbesserung der Pflegequalität bei.