Ich schreibe diese Bewertung bewusst etwas ausführlicher, auch wenn ich meinen Namen hier nicht öffentlich nennen möchte. Der Grund ist einfach: Ich bin nach wie vor im Business tätig und möchte nicht, dass meine damalige Nahtoderfahrung dort bekannt wird. Darüber habe ich jahrzehntelang praktisch nur mit meiner Frau gesprochen. Vielleicht ändert sich das irgendwann... im Moment ist es noch nicht so weit.
Trotzdem möchte ich diese Bewertung schreiben, weil sich bei mir durch die Arbeit mit Martin einiges verändert hat.
Ich bin seit Jahrzehnten im Management tätig, habe Mitarbeiter geführt, Verantwortung getragen und sehr viele Seminare, Workshops, Coachings und Weiterbildungen erlebt. Darunter waren gute Sachen, aber auch vieles, bei dem ich mich hinterher gefragt habe, wofür ich eigentlich Zeit und Geld ausgegeben habe...
Viel Theorie, viele Modelle, wenig Nutzen. Manchmal lag es auch schlicht an den Menschen. Ich habe Trainer, Coaches und Leute aus dem spirituellen Bereich erlebt, bei denen ich mich ernsthaft gefragt habe, ob hinter dem Auftreten wirklich entsprechende Erfahrung und Kompetenz steckt. Gerade im esoterischen Bereich wurde ich schnell skeptisch. Zu viele Selbstdarsteller, große Worte und wenig dahinter. Ein oder zwei positive Ausnahmen gab es, insgesamt war meine Bilanz aber eher ernüchternd.
Wenn man selbst jahrzehntelang mit Menschen arbeitet und Verantwortung trägt, entwickelt man ein Gespür dafür, ob etwas stimmig ist. Und ich gebe offen zu... ich bin ein ziemlich sturer alter Herr. Wenn ich etwas für Unsinn halte, kann man lange versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen.
Für Dinge, die sich nicht nur mit dem Verstand erklären lassen, war ich trotzdem nie völlig verschlossen. Das hat mit meiner Nahtoderfahrung zu tun. Ich habe dieses Erlebnis danach nie wirklich verstanden. Ich wusste, was ich erlebt hatte, konnte es aber nicht richtig einordnen.
Dann bin ich irgendwann bei Martin gelandet.
Warum mich seine Art angesprochen hat, kann ich bis heute nicht exakt erklären. Vielleicht weil er nicht versucht, mich von etwas zu überzeugen. Keine fertigen Wahrheiten, kein starres Konzept, kein „Du musst das jetzt so sehen“. Und keine Show.
Auch das Du war für mich anfangs ungewohnt. Ich selbst habe Martin zunächst ganz selbstverständlich gesiezt. So bin ich es gewohnt. Von ihm kam aber ziemlich schnell das Du zurück... erst ungewöhnlich, aber erstaunlicherweise völlig in Ordnung. Heute fühlt es sich selbstverständlich an.
Was wir machen, ist nicht jedes Mal gleich. Manchmal sprechen wir einfach, dann geht es plötzlich sehr tief. Manchmal kommen Martins Wahrnehmungen dazu, Bilder, Gefühle oder andere Dinge, für die ich selbst wahrscheinlich gar nicht die richtigen Begriffe hätte. Es entwickelt sich aus dem Moment und ich habe nie das Gefühl, in irgendeine Methode hineinpassen zu müssen.
Was mich ebenfalls fasziniert, ist die Art, wie wir arbeiten. Ich kenne Hypnose aus früheren Sitzungen und habe dafür teilweise erhebliche Summen bezahlt. Das Ergebnis war für mich meistens unbefriedigend.
Da war immer sehr viel „man muss“. Man muss entspannen, tiefer gehen, einen Zustand erreichen und am Ende ein Ergebnis haben. Für mich hatte das teilweise fast wieder etwas von Leistung. Ich musste auch dort funktionieren.
Wenn ich nüchtern auf Aufwand, Kosten und Ergebnis geschaut habe, war das Verhältnis für mich häufig nicht überzeugend. Es blieb wenig Greifbares. Manche Menschen habe ich außerdem als sehr distanziert erlebt.
Bei Martin ist das völlig anders.
Hier muss ich nichts erreichen.
Es passiert einfach...
Teilweise spüre ich es schon vor einem Termin. Ich fahre innerlich herunter und wenn ich in diesen Räumen bin, tauche ich irgendwann einfach ab. Ohne ewiges Hypnotisieren, ohne Druck und ohne das Gefühl, etwas leisten zu müssen.
Mein Kopf wird ruhiger und ich gebe Kontrolle ab.
Für jemanden wie mich ist das außergewöhnlich. Ich bin es mein ganzes Berufsleben gewohnt, Kontrolle zu behalten und Entscheidungen zu treffen. Hier muss ich das nicht.
Und irgendwie schafft Martin es auch, dass ich nachgebe... positiv gemeint.
Normalerweise springt bei mir schnell der Widerstand an, wenn mir jemand erklären möchte, was mit mir los ist oder was ich tun soll. Bei Martin läuft das anders. Er zeigt mir Wege zu etwas in mir und irgendwann verstehe ich selbst.
Das finde ich bis heute faszinierend.
Erstaunlicherweise konnte Martin mir bislang sehr vieles erklären. Oder er führt mich dorthin, wo ich es selbst verstehen kann. So habe ich das vorher noch nicht erlebt.
Ein Erlebnis hat mich besonders bewegt. Ich bin noch einmal dorthin zurückgekommen, wo ich damals bei meiner Nahtoderfahrung war. Martin hat mich dorthin geführt.
Das war für meinen Verstand zunächst etwas, womit er überhaupt nicht zurechtkam...
Ich hatte diese Erfahrung jahrzehntelang in mir getragen, ohne sie wirklich zu verstehen. Und plötzlich kam sehr viel davon wieder hoch. Nicht nur als Erinnerung, sondern als Gefühl.
Vor allem diese Liebe...
Ich konnte mich noch dunkel daran erinnern, dass dieses besondere Gefühl von Liebe damals eine große Rolle gespielt hatte. Das wieder so zu spüren, hat sehr viel in mir ausgelöst.
Früher hätte mich gestört, dass ich dafür keine saubere Erklärung habe. Heute kann ich manches auch einmal stehen lassen.
Und damit sind wir bei etwas, das für mich inzwischen sehr wichtig wird: Loslassen.
Das war nie gerade meine Stärke.
Ich habe mein ganzes Leben sehr viel gearbeitet. Eigentlich war ich ein Workaholic. Zahlen, Prozesse, Geschäfte, Entscheidungen, Verantwortung... das war meine Welt.
Ich war gut darin und habe mir erstaunlich wenig gegönnt, obwohl es an den finanziellen Möglichkeiten nicht gelegen hätte.
Heute verstehe ich langsam, dass vielleicht noch etwas anderes dahinter lag.
Ich habe auch vermieden.
Arbeit war nicht nur Leistung und Erfolg. Sie war vermutlich auch eine Möglichkeit, bestimmte Dinge nicht fühlen oder anschauen zu müssen.
Diese Erkenntnis ist nicht bequem... aber sie entlastet mich.
Mit zunehmendem Alter schaut man wohl irgendwann anders auf sein Leben. Was war eigentlich wichtig? Und wo bin ich selbst dabei geblieben?
Ich beginne gerade, ein Stück abzugeben. Nicht alles kontrollieren. Nicht auf alles reagieren. Nicht immer alles selbst tragen.
Und vor allem beginne ich, mein Leben mehr zu genießen.
Auch gemeinsam mit meiner Frau.
Nicht immer nur das Nächste erledigen oder gedanklich schon wieder drei Schritte weiter sein. Einfach einmal da sein.
Gleichzeitig entdecke ich Seiten an mir wieder, die ich sehr lange nicht mehr kannte.
Freude. Neugier. Leichtigkeit. Etwas Spielerisches...
Manchmal habe ich tatsächlich das Gefühl, wieder Kontakt zu diesem kleinen Jungen zu bekommen, der ich einmal war. Bevor Beruf und Verantwortung immer mehr Raum eingenommen haben.
Einfach Freude haben. Staunen. Sich etwas gönnen. Nicht sofort über den Nutzen nachdenken.
Das kannte ich so kaum noch.
Martin spricht manchmal von seiner „Wunderwelt“. Beim ersten Mal hätte ich bei diesem Begriff wahrscheinlich skeptisch geschaut...
Heute verstehe ich zunehmend, was er meint.
Manchmal fühlt es sich tatsächlich ein wenig so an, als würden wir gemeinsam durch dieses Wunderland gehen. Und das Faszinierende ist, dass ich mich dabei nicht von der Realität entferne.
Eher im Gegenteil.
Ich komme wieder mehr bei mir selbst an.
Ich kannte mein Leben lang Zahlen, Prozesse, Geschäfte, Mitarbeiterführung und Problemlösungen. Diese Welt in mir selbst kannte ich kaum.
Und trotzdem habe ich immer häufiger das Gefühl, dass sie gar nicht neu ist.
Sie war nur lange verschlossen.
Ich merke die Veränderungen inzwischen auch im Alltag. Ich werde ruhiger, kann Dinge leichter stehen lassen und trage weniger mit mir herum. Privat ebenso wie beruflich.
Was ich an Martin besonders schätze, ist seine Klarheit. Er kann direkt sein, aber er haut mir nicht einfach irgendeine fertige Wahrheit vor den Kopf. Das würde bei mir sowieso nicht funktionieren...
Er führt mich eher an einen Punkt, an dem ich selbst sehen, fühlen oder verstehen kann.
Auch unser Altersunterschied ist nicht gerade gering. Ich bin knapp 65 und damit deutlich älter. Trotzdem frage ich mich immer wieder, woher er bestimmte Dinge weiß oder wie er auf etwas kommt.
Und ich gebe zu... manches beeindruckt mich wirklich.
Dafür hat er meinen Respekt.
Und Respekt vergebe ich nicht besonders schnell.
Ich bin immer wieder bei Martin und genieße diese Zeit inzwischen sehr. Für mich ist sie eine Auszeit. Fast ein kleiner Urlaub vom normalen Funktionieren.
Aber gleichzeitig ist es mehr...
Ich habe das Gefühl, langsam auf eine Reise zu mir selbst zu kommen. Martin begleitet mich dabei.
Ich beginne abzugeben. Ich beginne wieder mehr zu fühlen. Und ich beginne, mein Leben bewusster zu genießen... auch und gerade gemeinsam mit meiner Frau.
Vielleicht ist das für mich heute sogar wichtiger als vieles, was ich früher unter Erfolg verstanden habe.
Martin versucht nicht, aus mir einen anderen Menschen zu machen. Er zeigt mir Wege zu etwas in mir, das anscheinend sehr lange verschlossen war.
Ich fange tatsächlich an, mich wiederzufinden.
Und dafür bin ich ihm sehr dankbar.
Für seine Geduld mit einem sturen alten Herrn. Für seine Klarheit. Für Erfahrungen, die mein Verstand erst einmal verdauen musste... und dafür, dass Freude, Leichtigkeit und etwas Spielerisches wieder einen Platz in meinem Leben bekommen.
Meinen Namen möchte ich aus den genannten Gründen noch für mich behalten. Hinter dem, was ich hier geschrieben habe, stehe ich aber vollständig.
Martin hat meinen Respekt.
Und absolute Empfehlung - auch für steife Manager.
Qualität
Nutzen
Leistungen
Durchführung
Beratung
Kundenservice
Sehr Gut (5,00)
Aufwand / Nutzen
Sehr Gut (5,00)
Du hast ja selbst erlebt, wie viele liebevolle Menschen bei uns zusammenkommen – und genau das macht für mich ganz viel aus. Diese echte, warme Atmosphäre, in der niemand etwas darstellen muss, niemand unter Druck gesetzt wird und sich auch niemand verbiegen muss.
Gerade als Neuling darfst du einfach erst einmal erfahren, mitmachen, wahrnehmen und deinen ganz eigenen Zugang finden. Ohne Erwartungen, ohne starre Vorgaben und ohne das Gefühl, dich erst irgendeinem System oder einer bestimmten Sichtweise anpassen zu müssen, um „richtig“ dabei zu sein.
Und genau das hast du schon wunderbar gemacht: dich eingelassen, ausprobiert und deine eigenen Erfahrungen gesammelt. Alles Weitere darf Stück für Stück klarer werden – in deinem Tempo und auf deine Weise.
Umso schöner finde ich, dass du am nächsten Tag diesen tiefen Frieden wahrnehmen konntest.
Ich freue mich sehr auf unseren nächsten Termin und darauf, dich weiter ein Stück auf deinem ganz eigenen Weg begleiten zu dürfen.