Die Interventionsstelle Trier bietet umfassende Beratung und Unterstützung für Frauen, trans, inter und nicht binäre Personen, die Gewalt in engen sozialen Beziehungen erfahren haben. Die Organisation verfolgt einen proaktiven Ansatz, indem sie
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nach einem Polizeieinsatz Kontakt zu den Betroffenen aufnimmt, um ihnen in Krisensituationen zur Seite zu stehen. Die Beratungen sind vertraulich und kostenfrei, wobei die Beraterinnen der Schweigepflicht unterliegen.
Beratung und Unterstützung
Die Interventionsstelle Trier informiert über rechtliche Möglichkeiten und Schutzmaßnahmen, die Betroffene ergreifen können. Die Einrichtung ist politisch und konfessionell ungebunden und stellt die Bedürfnisse der Klientinnen in den Mittelpunkt. Neben der telefonischen Beratung können auch persönliche Gespräche in den Räumen der Beratungsstelle vereinbart werden. Ziel ist es, den Betroffenen die notwendigen Informationen zu geben und sie bei der Bewältigung ihrer Situation zu unterstützen.
Selbsthilfegruppe
Zusätzlich zur individuellen Beratung bietet die Interventionsstelle eine Selbsthilfegruppe für Betroffene von Gewalt und Stalking an. Diese Gruppe wird von Fachpersonal geleitet und bietet einen sicheren Raum für den Austausch von Erfahrungen. Hier können Betroffene neue Beziehungen knüpfen und sich gegenseitig unterstützen. Die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe erfolgt nach vorheriger Anmeldung, um einen geschützten Rahmen zu gewährleisten.
Engagement und Spenden
Die Interventionsstelle Trier ist auf Spenden angewiesen, um ihre wichtige Arbeit fortsetzen zu können. Die Spenden sind steuerlich absetzbar und tragen dazu bei, dass die Organisation weiterhin kostenfreie Beratungen und Unterstützung anbieten kann. Die Interventionsstelle setzt sich aktiv für den Schutz und die Rechte von Frauen und anderen Betroffenen von Gewalt ein und ist ein wichtiger Anlaufpunkt in der Region Trier.