Ich durfte am 22. und 23. August am Akasha-Workshop bei Martin teilnehmen und wollte einfach ein paar Worte dazu schreiben.
Schon beim Ankommen habe ich mich sehr herzlich empfangen gefühlt. Parkplatz direkt im Hof, alles unkompliziert – und die Verpflegung war wirklich außergewöhnlich. Ich kenne Workshops, da gibt es Tee, Kaffee und etwas Gebäck. Hier gab es vegetarische Sachen, Wurst, frische Sachen, viele Getränke, verschiedene Kaffeesorten und eigentlich ständig irgendwas. Ich hatte fast schon ein schlechtes Gewissen, weil der Workshop dafür wirklich sehr günstig war.
Was ich auch richtig schön fand, war das gemeinsame Frühstück. Dadurch kam man morgens ganz locker miteinander ins Gespräch und die Gruppe war schnell offen miteinander.
Was mir am wichtigsten war: Es gab hier nicht dieses typische „Du musst das so machen“. Keine starre Methode, kein Schritt-für-Schritt-System und auch nicht dieses Gefühl, dass jemand von sich selbst so überzeugt ist, dass für andere kaum Raum bleibt.
Bei Martin ging es viel mehr darum, den eigenen Zugang zu entdecken. Wie nehme ich wahr? Was ist für mich stimmig? Wie funktioniert es bei mir?
Er gibt Impulse und zeigt Möglichkeiten, aber man darf selbst erkennen, was für einen passt. Genau das fand ich unglaublich angenehm.
Über die beiden Tage gab es auch viele Erklärungen zu Prägungen, inneren Programmen, Mustern, Schutz- und Abwehrmechanismen. Das hat für mich erstaunlich viel Sinn gemacht, gerade weil man manches später in den Übungen wiedererkannt hat. Plötzlich versteht man vielleicht, warum man in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich reagiert oder wann alte Schutzmechanismen anspringen.
Auch die Gruppenlesungen fand ich faszinierend. Jeder hat auf seine Art wahrgenommen, aber trotzdem gab es immer wieder erstaunliche Übereinstimmungen und Dinge, die aufeinander aufgebaut haben. Man saß teilweise da und dachte wirklich: Wie kann das jetzt sein? Und gleichzeitig konnte jeder für sich etwas mitnehmen.
Besonders hängen geblieben ist mir aber der zweite Tag.
Wir waren bei einer längeren Übung die ganze Zeit mit geschlossenen Augen und irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die ganze Gruppe in einen völlig anderen Zustand gekommen ist.
Es war total mystisch.
Man hat die anderen sprechen gehört, ohne sie anzusehen, und das hat es irgendwie noch intensiver gemacht. Jeder hat es anders wahrgenommen, und genau das fand ich so besonders. Es gab nicht die eine Wahrheit. Jeder hatte seinen eigenen Zugang.
Trotzdem war da bei vielen dieses Gefühl, als wäre man in einem ganz anderen Bewusstsein. Fast so, als würde man stärker aus seinem höheren Selbst heraus wahrnehmen und sprechen.
Für mich fühlte es sich irgendwann wie nach Hause kommen an.
Und einige andere haben es später tatsächlich ähnlich beschrieben.
Als wir dann wieder zurückgekommen sind, war der Unterschied richtig spürbar. Vorher dieses weite, vertraute Gefühl und danach wieder ganz normal im Raum und im Alltag.
Es gab dabei unglaublich viele Erkenntnisse. Bei mir auf jeden Fall und, so wie ich es wahrgenommen habe, auch bei anderen. Teilweise war es wie ein innerer Dialog mit etwas, das klarer oder intelligenter wirkt als das normale Alltagsdenken.
Manche Antworten waren einfach plötzlich da.
Auch die Gespräche waren in diesem Zustand ganz anders. Viel tiefer und offener. Es wurden Dinge ausgesprochen, die man im normalen Alltag wahrscheinlich nicht so sagen würde, und es sind immer wieder Tränen geflossen. Für mich waren das oft eher Tränen von Klarheit, Erkenntnis oder Berührung.
Ich würde das wirklich als einen ziemlichen Bewusstseinskick beschreiben.
Und faszinierend fand ich auch, wie Martin das geführt hat. Nicht aufgesetzt und nicht künstlich mystisch. Es ist einfach etwas entstanden.
Überhaupt hat für mich alles irgendwie ineinandergegriffen: die Erklärungen, die Übungen, die Gruppenlesungen, die eigenen Wahrnehmungen und der Austausch.
Das war wirklich rund.
Wenn jemand wie ich wenig Lust auf Pseudo-Esoterik, Show, starre Systeme oder dieses Möchtegern-Gehabe hat, dann ist das hier wirklich etwas anderes.
Und ich habe schon einiges besucht.
Ich weiß selbst, dass sich diese Bewertung fast zu positiv anhört und vielleicht sogar ein bisschen gestellt wirken könnte. Ist sie aber nicht. Sie ist wahrscheinlich auch deshalb so lang geworden, weil ich nach diesen zwei Tagen einfach sehr dankbar bin und gar nicht so recht wusste, was ich weglassen soll.
Martin und Karin waren während beider Tage aufmerksam und präsent und man hat gemerkt, dass ihnen wichtig ist, dass sich alle wohlfühlen.
Für mich war nach dem Wochenende auch klar, dass ich weitermachen möchte. Ich habe bereits weitere Termine und eine Begleitung bei Martin gebucht.
Das sagt eigentlich schon alles.
Es war menschlich, offen, intensiv, mystisch und ganz anders, als ich es von vielen Workshops kenne.
Und für den Preis war das wirklich schon fast unglaublich.
Am Ende war ich dann ehrlich gesagt auch einfach komplett knülle. Einerseits noch in einer richtig tollen Energie und gleichzeitig völlig platt von den ganzen Eindrücken.
Ich lass das jetzt erstmal alles sacken.
Qualität
Nutzen
Leistungen
Durchführung
Beratung
Kundenservice
Sehr Gut (5,00)
Aufwand / Nutzen
Sehr Gut (5,00)
Dann bis zum nächsten Workshop
Martin