Eine persönliche Erfahrung aus diesem Kurs war für mich wirklich sehr besonders und auch viel intensiver als ich am Anfang gedacht habe. Als der Kurs gestartet hat, hatte ich ehrlich gesagt keine großen Erwartungen. Ich dachte einfach, es wird wieder so ein Unterricht sein, wo man viel sitzt, zuhört und vielleicht ein paar Aufgaben macht. Ich habe nicht gedacht, dass es so viel mit mir selbst zu tun haben wird oder dass ich daraus wirklich etwas fürs Leben mitnehmen kann.
Schon in den ersten Stunden habe ich gemerkt, dass dieser Kurs anders ist als normaler Unterricht. Wir haben nicht nur Theorie gemacht, sondern viele Spiele, Gruppenaufgaben und Vorträge. Am Anfang war das für mich ein bisschen ungewohnt, weil man sonst eher ruhig sitzt und zuhört. Hier musste man aber plötzlich viel mehr selbst machen, reden, nachdenken und mit anderen zusammenarbeiten. Das war zuerst ein bisschen komisch, aber auch irgendwie spannend.
Die Spiele waren am Anfang für mich teilweise etwas seltsam, weil ich nicht sofort verstanden habe, was sie bringen sollen. Manche Aufgaben haben sich eher wie Spaß angefühlt und nicht wie Lernen. Aber mit der Zeit habe ich verstanden, dass genau das der Punkt ist. Man soll dabei lernen, wie man sich verhält, wenn man mit anderen arbeitet, wie man Probleme löst und wie man reagiert, wenn etwas nicht sofort klappt.
Ein Beispiel war ein Spiel, wo wir nur gewinnen konnten, wenn wirklich alle im Team zusammenarbeiten. Am Anfang war es ziemlich chaotisch, weil jeder etwas anderes machen wollte. Jeder hatte eigene Ideen und es gab nicht wirklich eine klare Struktur. Dadurch hat es nicht funktioniert. Erst später, als wir angefangen haben besser zu reden und uns abzusprechen, wurde es besser. Da habe ich zum ersten Mal richtig gemerkt, wie wichtig Kommunikation ist.
Ich habe daraus gelernt, dass es im Leben oft genauso ist. Wenn jeder nur für sich arbeitet, wird es schwer. Aber wenn man zusammenhält und sich gegenseitig hilft, dann kann man viel mehr erreichen. Auch kleine Ideen von einzelnen Personen können wichtig sein, wenn man sie richtig zusammenbringt.
Ein weiterer großer Teil vom Kurs waren die Vorträge. Jeder musste etwas über Motivation erzählen oder seine eigenen Erfahrungen teilen. Am Anfang hatte ich wirklich ein bisschen Angst davor. Ich bin nicht so jemand, der gerne vor vielen Leuten spricht. Ich war nervös und habe mir Gedanken gemacht, dass ich Fehler mache oder mich verhaspele. Diese Angst hatte ich wirklich ziemlich stark.
Aber ich habe auch gesehen, dass es fast allen so ging. Wenn andere ihre Vorträge gemacht haben, war man auch selbst nicht mehr ganz so nervös, weil man gemerkt hat, dass niemand perfekt ist. Manche haben kurz gestockt, andere haben gelacht oder sich verbessert, aber das war überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil, es hat alles viel echter und entspannter gemacht.
Als ich dann selbst dran war, war ich zwar immer noch nervös, aber es ging besser als gedacht. Nach dem Vortrag hatte ich so ein Gefühl von Erleichterung und ein bisschen Stolz, weil ich es einfach gemacht habe. Ich habe gemerkt, dass die Angst vorher viel größer war als die Situation selbst. Das war für mich eine wichtige Erfahrung, weil ich so etwas auch in anderen Situationen oft habe.
Die Spiele im Kurs haben mir persönlich am meisten gefallen, weil sie nicht so streng waren wie normaler Unterricht. Man konnte sich bewegen, reden und auch lachen. Es war nicht so trocken oder langweilig, sondern eher lebendig. Trotzdem hatte alles einen Sinn, auch wenn es am Anfang nicht immer so wirkt.
Ich habe auch gemerkt, dass ich selbst oft schnell aufgebe, wenn etwas nicht sofort klappt. In manchen Aufgaben dachte ich mir zuerst „das geht eh nicht“ oder „das schaffe ich nicht“. Aber dann habe ich gesehen, dass es oft nur daran liegt, dass man einen anderen Weg finden muss. Wenn man dran bleibt und weiter probiert, klappt es meistens doch irgendwann.
Das hat mir gezeigt, dass Motivation nicht immer einfach so kommt. Man muss manchmal einfach anfangen, auch wenn man keine Lust hat. Und oft kommt die Motivation erst während man schon dabei ist. Das war eine ziemlich wichtige Erkenntnis für mich, weil ich das vorher nicht so bewusst wusste.
Auch die Gruppe hat sich im Laufe vom Kurs verändert. Am Anfang haben viele nur mit ihren Freunden geredet. Aber durch die Spiele und Aufgaben hat man automatisch mit anderen gesprochen. Man hat Leute besser kennengelernt, mit denen man sonst vielleicht nie geredet hätte. Dadurch wurde die Stimmung insgesamt viel besser und entspannter.
Ich habe auch gemerkt, dass jeder Mensch Motivation anders sieht. Für manche ist es Sport, für andere Erfolg in der Schule, für andere Familie oder Freunde. Es gibt nicht die eine richtige Motivation. Jeder hat andere Dinge, die ihn antreiben. Das fand ich sehr interessant, weil ich vorher dachte, Motivation wäre bei allen ungefähr gleich.
Ein weiterer Punkt war für mich, dass Fehler gar nicht so schlimm sind, wie ich immer gedacht habe. In vielen Situationen habe ich gemerkt, dass Fehler sogar helfen können, weil man daraus lernt. Früher hatte ich oft Angst Fehler zu machen, aber jetzt sehe ich das ein bisschen anders. Man lernt nur wirklich etwas, wenn man es ausprobiert.
Insgesamt war dieser Kurs für mich eine sehr große Erfahrung, weil ich nicht nur etwas über Motivation gelernt habe, sondern auch über mich selbst. Ich habe gelernt, mutiger zu sein, mehr mit anderen zu reden und Dinge einfach auszuprobieren, auch wenn sie am Anfang schwierig wirken.
Ich glaube, dass ich viele Sachen aus diesem Kurs auch später noch brauchen werde. Egal ob in der Schule, im Beruf oder im Alltag. Besonders das Thema Zusammenarbeit und Motivation wird immer wieder wichtig sein. Deshalb war dieser Kurs für mich nicht einfach nur Unterricht, sondern wirklich eine Erfahrung, die mir im Kopf geblieben ist und die mich auch ein bisschen verändert hat.
Qualität
Nutzen
Leistungen
Durchführung
Methodik
Rahmenbedingungen
Sehr Gut (5,00)
Aufwand / Nutzen
Sehr Gut (5,00)